Horni Misecky
Riesengebirge |
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SpindlermühleDer Weg zur Elbquelle
Vitkovice Parkplatz Horni Misecky - Vitkovice Parkplatz Horni Misecky Die Landschaft längs dem Wege zeug von einer stürmischen Entwicklung der Hochgebirgsnatur und von der zähen Bemühung der hiesigen Einsiedler, die rauhe Gebirgsnatur zu nutzen. Der Startpunkt befindet sich in der Enklave Horni Misecky, deren Besiedlung wahrscheinlich mit der Erzförderung verbunden war und deren Existenz bereits im 17. Jahrhundert (1642) nachgewiesen wurde.
Heute ist es ein berühmtes Ski- und Langlaufskizentrum. An den Abhängen von Medvedin und KRKONOS steigen wir bis zur Höhe von 1400 m ü.M. zu der Baude Vrbatova bouda hinauf. Wir können aus drei Wegen wählen - den gelb oder rot markierten Wanderweg oder die komfortable Masaryk-Gebirgsstraße, deren heutige Form schon vor dem zweiten Weltkrieg im Zusammenhang mit dem Ausbau der Armeeverteidigungsanlagen auf den Gebirgskämmen entstand. An die damalige bewegte Geschichte der Vormünchner Tschechoslowakischen Republik erinnern "ropíky", kleine Betonbunker, die nicht nur auf den Kämmen vom Riesengebirge, sondern auch auf den Kämmen vom Adler-, Iser- Erzgebirge zu finden sind.
Eines haben sie aber gemeinsam. Auf ihrer Oberfläche finden wir eine bunte Galerie der Besiedlungswegbereiter der Felsen und Schuttfelder - die Flechte. Wenn Sie von dem Wasserfall Pancavsky vodopad loslaufen, vergessen Sie nicht, nach ein paar Minuten zu der Aussicht Ambrozova vyhlidka abzubiegen. Der Ort wurde nach einem der Riesengebirger Naturschutzpioniere benannt. Vor Ihnen breitet sich das unvergessliche Panorama von Labske jamy und Labsky dul aus.
Der Weg an der Kante von Labske jamy ist nur im Sommer und Herbst zugänglich. In der Wintersaison darf man nur auf dem höher verlaufenden mit Stangen markierten Weg laufen, der einen ausreichenden Abstand von den mächtigen Schneewehen und steilen Abhängen von Labske jamy nimmt. Auf beiden Wegen kommen wir an die Baude Labska bouda, woher die rote Markierung Richtung Nordwest führt, die uns nach einem Kilometer zur Elbquelle führt. Man kann auch dem gelb markierten Weg Konska cesta bis zur polnischen Staatsgrenze folgen und nach der Anschauung der fast 300 m tiefen Grubenabhänge von Snezne jamy und dem Besuch der unweiten Felsenaussicht Violik man kann wieder auf der gelben Markierung gebenfalls zur Elbquelle kommen. Die symbolische Herrichtung der Quelle wird durch Stadtwappenmosaiken der größeren Städte ergänzt, durch die die Elbe bei ihrer etwa 1200 km langen Wanderung bis an die Nordsee fließt. Mit der Elbquelle ist eine reiche Geschichte verbunden; durch die Gegend wurde ein bedeutender Salzhandelsweg geführt - der sogenannte Böhmische Pfad, der Böhmen mit Schlesien verband. Die Elbquelle wurde unter dramatischen Umständen geweiht und erst vor kurzem wurde seine genaue Meereshöhe vermessen - sie beträgt 1386,3 m ü. M. Von der Elbquelle führt ein gelb markierter Wanderweg Richtung Süden an der Wegekreuzung Harrachov - Horni Rokytnice vorbei. Die Wegekreuzung heißt U Ctyr panu erinnert an die heftigen Vermögensstreitigkeiten der tschechischen und schlesischen Adeligen im 16. und 17. Jahrhundert. Für die Rückkehr nach Horni Misecky können wir dem etwas kürzeren Weg zur Baude Vrbatova bouda folgen. Dann gehen wir an den Hängen von Krkonos weiter. Länge: 14 km Überhöhung: 345 m Maximale Meereshöhe: 1386 m ü. M. Minimale Meereshöhe: 1040 m ü. M.
Der Weg zur Elbquelle - Fotos
Der Weg zur Elbquelle - Landkarte
GPS: 50°46'32.48"N 15°32'10.17"E
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TIP Horni Misecky |
ARTIKEL Horni Misecky
Horni Misecky 20.12.11 Wir konnten es kaum erwarten, nach zaghaften Andeutungen hat der richtige Riesengebirgswinter begonnen. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ermöglichten die Schaffung einer stabilen Basis der Winterdecke aus Naturschnee, die die Abfahrtspisten bedeckt.
WETTER Horni Misecky |
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